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Nachhaltige Digitalisierung: ob das funktioniert?

Nachhaltige Digitalisierung

Noch nie zuvor war das Umweltbewusstsein so stark präsent wie heute. Gleichermaßen gegenwärtig ist die Digitalisierung und deren Fortschritt. Doch kann man nachhaltig digital werden und die beiden Themen miteinander vereinen? Heute zeigen wir Ihnen auf, was Nachhaltigkeit umfasst und wie Sie langfristig nachhaltig digital werden.

Nachhaltigkeit

Eine eindeutige Definition des Begriffes “Nachhaltigkeit” gibt es nicht. Es wurden bereits zahlreiche Versuche vorgenommen, aber nicht vereinheitlicht. Der Kern der Aussagen deckt sich jedoch in folgenden Schlüssen:

Die Nachhaltigkeit sollte stets auf die Gegenwart und die Zukunft ausgerichtet sein, und Ressourcen, insbesondere solche, die nicht erneuerbar sind, sollen geschützt werden. Im Wesentlichen geht es um das verantwortungsbewusste, zukunftsorientierte und wirtschaftliche Handeln im ganzheitlichen Sinn.

Die 3 Dimensionen der Nachhaltigkeit

Die Nachhaltigkeit wird generell in 3 verschiedene Dimensionen aufgeteilt und erstreckt sich über die Begrifflichkeiten “Ökonomie”, “Ökologie” und “Soziales”. Wichtig ist, dass man die Nachhaltigkeit in Bezug auf die Digitalisierung im ganzheitlichen Sinne betrachtet und nicht in einzelnen Faktoren. Wer die nachhaltige digitale Transformation im Unternehmen angeht, sollte sich daher mit den 3 Grundsäulen der Nachhaltigkeit beschäftigen:

Ökonomie

Die Ökonomie sieht vor, dass ein Geschäftsmodell so betrieben wird, dass es auf Dauer Gewinne einbringt. Dazu gehört, dass sich ein Unternehmen stetig weiterentwickelt und seine internen Prozesse regelmäßig auf Effizienz prüft. Außerdem sollen Gewinne in neue Maschinen und Techniken investiert werden. Auch das Wohl der Arbeitnehmer und deren Förderung und Weiterentwicklung stellt einen wichtigen Punkt dar. Zusätzlich gehört zur Ökonomie auch ein regelmäßiges Reporting der Verkaufszahlen. Das Optimieren von Prozessen macht schließlich nur Sinn, wenn der Markt für die angebotenen Produkte oder die angebotene Dienstleistung nicht bereits ausgeschöpft ist. Durch das wirtschaftliche Handeln werden automatisch Arbeitsplätze gesichert und verschiedene Investoren und Kunden angesprochen.

Ökologie

Die Ökologie hingegen setzt auf den bewussten Umgang mit verschiedenen Ressourcen wie Rohstoffe, Wasser und Energie. Werden nicht-nachwachsende Stoffe eingesetzt, muss dies mit Bedacht angegangen und geprüft werden. Gibt es einen vergleichbaren Rohstoff, der nachwächst, sollte auf diesen zurückgegriffen werden. Außerdem spielt die Umweltverträglichkeit eine immense Rolle. Auf Stoffe, die Belastungen und Gefahren mit sich bringen, soll möglichst verzichtet werden. Ein weiterer essenzieller Themenbereich ist die Gefahr für Leib und Leben. Die Sichtweise der Ökologie zielt darauf ab, das Leben auch für Nachkommen und weitere Generationen wertvoll zu gestalten.

Soziales

Bei der sozialen Nachhaltigkeit steht der Mensch im Mittelpunkt. Es geht darum, gute Arbeitsbedingungen zu schaffen und die Arbeitsplatzsicherheit zu gewährleisten. Zudem ist der Fairtrade-Gedanke maßgeblich. So wird zum einen die Kinderarbeit in 3. Weltländern unterbunden und zum anderen dafür gesorgt, dass Arbeiter ein vernünftiges Entgelt für ihre Leistung erhalten. Es geht um die Würde des Menschen, dessen Bildung und freie Entfaltung. Aber auch die Gemeinschaft und die Interessen der Gesamtheit fließen in die soziale Nachhaltigkeit ein.

Was hat Nachhaltigkeit mit Digitalisierung zu tun?

Sowohl die Digitalisierung als auch die Nachhaltigkeit sind Faktoren, die für die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens fundamental sind. Geht man nicht mit dem Wandel der Zeit und digitalisiert seine Unternehmensprozesse, ist es absehbar, wann auch die Wettbewerbsfähigkeit nachlässt, da man zum Beispiel neue Marktzugänge nicht erschließen kann. Zudem achten nicht nur Kunden, sondern auch potenzielle Mitarbeiter vermehrt auf den Nachhaltigkeitsgedanken eines Unternehmens. Legt man seine Scheuklappen nicht ab, um den Ansprüchen von Mitarbeitern, Kunden, Partnern und Investoren gerecht zu werden, verringert man durch die eigene Unternehmensblindheit seine Chancen, Erfolge einzuholen.

Wie lassen sich Nachhaltigkeit und Digitalisierung in Einklang bringen?

Zunächst einmal ist es wichtig, das Vorhaben der digitalen Transformation gezielt anzugehen. Ernennen Sie einen Digitalisierungsbeauftragten, der alle Möglichkeiten für Ihr Unternehmen absteckt und den besten Weg in die nachhaltige Digitalisierung ebnet.

Bei vielen Unternehmensprozessen wird nicht berücksichtigt, dass es einfachere oder effizientere Möglichkeiten der Umsetzung gibt, die Energie- und Ressourcenverbräuche erheblich reduzieren würden. Setzt man eine entsprechende Dokumentenmanagementsoftware ein, welche die Unternehmensprozesse erleichtert und Mitarbeiter entlastet, spart man Zeit und agiert ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger.

Weitere Beispiele, wie Sie nachhaltig digital werden

Papierlos werden
  • Erreicht man durch die ganzheitliche Digitalisierung seiner Geschäftsabläufe eine digitale Transformation, steht einem papierlosen Büro, das wiederum Ressourcen schont, nichts mehr im Weg.
Homeoffice
  • Wenn Sie Homeoffice und mobiles Arbeiten ermöglichen, macht Sie das als Unternehmen sozial nachhaltiger. Mittels Software können Sie Ihren Mitarbeitern den gezielten Zugriff auf die Geschäftsunterlagen ermöglichen und auch eine Zusammenarbeit mit Kollegen einfach und zeitsparend veranlassen.
Wenn der Arbeitsweg entfällt
  • Aus der Bereitstellung von Homeoffice entsteht ein weiterer Nachhaltigkeitsaspekt, der gerne unterschätzt wird. Mitarbeiter, die ihrer Arbeit von zu Hause aus nachgehen, sparen sich den Arbeitsweg und lassen das Auto stehen. Ein Gutachten des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft (Seite 56) hat ergeben, dass bereits bei einer Quote von 10 % der Erwerbstätigen in Deutschland ein Tag im Homeoffice in der Woche rund 4,5 Milliarden Kilometer Pendlerstrecke einsparen würde. Daraus resultiert eine CO2-Ersparnis von 850 Millionen Kilogramm im Jahr. Bei einer Quote von 20 % ergäbe das eine Einsparung von 1,7 Milliarden Kilogramm CO2.
Die richtige Hardware
  • Auch mit der richtigen Hardware setzten Sie ein Zeichen und agieren nachhaltig. Ein Beispiel hierfür stellt der Vergleich eines herkömmlichen Rechners zu einem Laptop dar. Natürlich benötigen Server und Computer Strom, aber auch diesen kann man grün gestalten. Während ein Rechner im Leerlauf 78 Watt verbraucht, benötigt ein Laptop lediglich 8 Watt. Der Verbrauch im Alltag hängt aber auch davon ab, welche Programme mit dem jeweiligen Gerät genutzt werden. Das heißt der Verbrauch muss im Einzelfall geprüft werden.
Alternativen zu neuen Geräten finden
  • Bevor Sie neue Hardware anschaffen, suchen Sie nach ehemaligen Leasinggeräten. Solche Geräte waren meist nur kurze Zeit im Einsatz und sind auf dem aktuellsten Stand. Denn insbesondere die Herstellung von neuen Computern sorgt für hohe Emissionen. Weitere Tipps zur Hardware finden Sie auf der Website des Bundesamtes für Umwelt.
Konfiguration Ihrer Geräte
  • Zusätzlich können Sie bei der Konfiguration Ihrer Computer nachhaltige Einstellungen treffen. Beispielsweise spart ein Ruhemodus, der sich nach kurzer Zeit der Nichtbenutzung einstellt, Ressourcen.

Fazit

Natürlich kann man durch die Nutzung der richtigen Software nicht die ganze Welt retten, aber seinen Teil dazu beitragen, die Welt etwas zu verbessern.

Es gibt sehr viel Potenzial, das noch lange nicht ausgeschöpft ist. Bei den oben genannten Möglichkeiten handelt es sich lediglich um einen Auszug dessen, was tatsächlich machbar ist.

Richtig eingesetzt, können Digitalisierung und Nachhaltigkeit nicht nur für eine bessere Mitarbeiter- und Kundenbindung sorgen, sondern schaffen eben auch effiziente Unternehmensprozesse und langfristige Arbeitsplätze. So profitiert nicht nur die Umwelt davon, sondern auch Sie, Ihre Mitarbeiter und unsere Nachkommen.

Gerne begleiten wir Sie und Ihr Unternehmen auf dem Weg nachhaltig digital zu werden. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin und lernen Sie agorum core unverbindlich bei einer Live-Demo kennen.

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