Das Wichtigste auf einen Blick
Anpassungen an der Unternehmenssoftware bleiben oft in der IT-Warteschlange liegen, oder sie entstehen als Individualsoftware, die jemand bei Updates pflegen muss. Mit dem ALBERT | AI Developer Studio entstehen sie als Konfigurationsprojekt in agorum core pro, der KI-Business-Plattform. Die Fachabteilung beschreibt, ALBERT | AI schreibt eine Spezifikation, und du gibst sie frei, bevor gebaut wird.
- Individualsoftware passt zum Prozess, die Pflege bei Updates liegt bei dir. Ein Konfigurationsprojekt in agorum core pro ist ein eigenes Projekt mit Version und lässt sich exportieren.
- Du siehst vor dem Bau, was entsteht. Bei größeren Aufgaben schreibt ALBERT | AI zuerst eine Spezifikation, und du gibst sie frei.
- Anpassungen tragen in der Regel Version und Changelog, du prüfst beides.
- Die Entwicklung läuft in deiner Plattform, im Rechtekontext des Benutzers.
Warum bleiben Anpassungen so oft in der IT-Warteschlange liegen?
Ein Prozess braucht eine Maske, ein Feld oder einen Freigabeablauf, den die Standardkonfiguration nicht mitbringt. Die Fachabteilung meldet den Bedarf, die IT sortiert ihn zwischen ihre übrigen Aufträge ein. Solange er wartet, läuft der Prozess in Tabellen und Postfächern weiter. Die Plattform verliert damit genau die strukturierte Datenbasis, auf der ALBERT | AI Ergebnisse liefert.
Du beauftragst Individualsoftware, die genau zum Prozess passt, oder du passt die Plattform an, die du ohnehin einsetzt.
Wann lohnt Individualsoftware, wann die Anpassung der Plattform?
Individualsoftware ist für deinen Prozess geschrieben. Die Pflege liegt allein bei dir, denn jemand muss sie betreiben, absichern und bei jedem Update der Systeme um sie herum nachziehen.
Eine Plattform ohne Anpassung ist ohne Entwicklungsaufwand im Einsatz, deckt aber nur ab, was der Hersteller vorgesehen hat. Eine Plattform mit Konfigurationsprojekten erweiterst du um deine Felder, Masken und Abläufe. Die Erweiterung bleibt ein eigenes, versioniertes Projekt neben der Plattform. Ein Konfigurationsprojekt ist die Einheit, in der in agorum core pro angepasst wird, zum Beispiel ein Plugin oder die Konfiguration eines Kunden.
Eine Eigenentwicklung bleibt richtig, wenn der Prozess dein Alleinstellungsmerkmal ist oder keine Plattform die nötigen Daten und Rechte abbildet. Für Anpassungen im Alltag, also das Feld, die Maske, den Workflow und den Freigabeschritt, genügt meist ein Projekt neben der Plattform.
Ein Konfigurationsprojekt passt, wenn du
- Felder, Masken oder Abläufe brauchst, die agorum core pro noch nicht mitbringt,
- vor dem Bau sehen willst, was entsteht,
- die Anpassung bei Updates und auf anderen Systemen behalten willst.
Es passt noch nicht, wenn du
- einen Prozess abbilden willst, der dein Alleinstellungsmerkmal ist und auf keiner Plattform läuft,
- niemanden hast, der Spezifikationen liest und freigibt.
| Frage | Individualsoftware | Plattform mit Konfigurationsprojekt |
|---|---|---|
| Passung zum Prozess | auf den Prozess zugeschnitten | Erweiterung um eigene Felder, Masken und Abläufe |
| Pflege bei Updates | liegt bei dir oder deinem Dienstleister | die Anpassung ist ein eigenes Projekt mit Version und Changelog |
| Kontrolle vor dem Bau | hängt von der Vereinbarung ab | Spezifikation, die du freigibst |
| Übertragbarkeit | eigener Aufwand | Projekt lässt sich exportieren und auf ein anderes System bringen |
| Daten und Rechte | selbst abzubilden | Rechte der Plattform, ALBERT | AI arbeitet im Rechtekontext des Benutzers |
| Quelle Dokumentation zu agorum core pro, ALBERT | AI Developer Studio, Stand November 2026. | ||
Wie läuft eine Anpassung mit ALBERT | AI ab?
- Die Fachabteilung beschreibt im Chat des Developer Studio, was sie braucht.
- ALBERT | AI schlägt in Wissen und Dokumentation nach und schreibt bei größeren Aufgaben eine Spezifikation. Offene Fragen stehen darin.
- Du liest sie, beantwortest die Fragen und gibst sie frei.
- ALBERT | AI baut das Projekt, ein eigener QS-Agent prüft es lesend, und Autotests laufen. Du prüfst das Ergebnis wie ein Anwender und kontrollierst Changelog und Version.
ALBERT | AI schreibt dabei nur in den Projekten und Ordnern des Workspace. Liegt eine Änderung außerhalb, nennt es das Ziel und fragt dich vorher.
Was hat die Geschäftsführung davon?
Die Spezifikation zeigt dir vor dem Bau, was entsteht, und macht aus dem Wunsch einer Fachabteilung eine Aufgabe, die du freigibst. Damit entscheidest du, welche Anpassung die Kapazität bekommt, statt auf einen freien Termin der IT zu warten.
Das Ergebnis ist ein Konfigurationsprojekt mit Version und Changelog. ALBERT | AI trägt beides in der Regel selbst ein, du prüfst es. Das Projekt lässt sich exportieren und auf ein anderes System bringen, Projektwissen und Spezifikationen liegen im Projekt. Für die Investitionssicherheit zählt, dass der Aufwand in einem Projekt steckt, das du versionierst und überträgst.
Was heißt das für Datenschutz, Betriebsrat und Träger?
Bei Daten von Klienten, Bürgern oder Mitarbeitern ist wichtig, wo entwickelt wird und wer dabei mitliest. Im Developer Studio läuft die Entwicklung in deiner Plattform. ALBERT | AI arbeitet im Rechtekontext des Benutzers und schreibt nur im Workspace. Das Sprachmodell trägt ein Administrator selbst ein, ein eigenes oder ein gehostetes, und du kannst es wechseln.
Für die Datensouveränität zählt, dass du Plattform, Rechte und Modellwahl selbst bestimmst. Arbeitest du mit einem externen Coding Agent wie Claude Code oder Codex, liegt das Sprachmodell dort. Wie du das steuerst, beschreibt der Beitrag Coding Agent im Unternehmen einsetzen.
Wie sieht das an einem Beispiel aus?
Die Dokumentation beschreibt eine Vertragsablage. Die Fachabteilung bittet ALBERT | AI um Metadaten für Vertragsnummer, Vertragspartner, Vertragsart, Vertragsbeginn, Vertragsende und Kündigungsfrist, dazu um eine Ordnerstruktur mit den Unterordnern Aktiv und Archiv und um Autotests. ALBERT | AI legt eine Spezifikation ab, du beantwortest die offenen Fragen und gibst sie frei. Danach entstehen die Dateien, der QS-Agent prüft sie, und die Autotests laufen.
Wo steht die technische Anleitung?
Workspace, Konfigurator, Versionsvoraussetzungen und alle Arbeitsregeln beschreibt die Toolseite zum Developer Studio, die Einzelheiten stehen in der Dokumentation zum Developer Studio. Weitere Anwendungsfälle zeigen die KI Use Cases, die Kosten der ALBERT | AI Suite stehen auf der Preisseite. Wer lieber mit Claude Code oder Codex arbeitet, findet den Weg im Beitrag Coding Agent im Unternehmen einsetzen.
ALBERT | AI Developer Studio Welche Anpassung wartet bei dir?
Im Potenzial-Check (30 Minuten) klären wir gemeinsam, welche Anpassungen du planst. In der Live-Demo (60 Minuten) siehst du das Developer Studio an einem Beispiel aus deinem Alltag.
Potenzial-Check anfragenagorum® FAQ Häufige Fragen zu Individualsoftware und Anpassungen
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Was ist der Unterschied zwischen Individualsoftware und einer Anpassung als Konfigurationsprojekt?
Individualsoftware ist ein eigenes Programm, das du betreibst und bei Updates pflegst. Ein Konfigurationsprojekt erweitert agorum core pro um deine Metadaten, Masken und Workflows. Es ist versionierbar, übertragbar und wartbar.
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Wer entscheidet, was gebaut wird?
Du. Bei größeren Aufgaben legt ALBERT | AI zuerst eine Spezifikation mit den offenen Fragen vor. Gebaut wird nach deiner Freigabe.
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Lassen sich Anpassungen auf ein anderes System übertragen?
Ja. Du exportierst das Projekt und bringst es auf ein anderes System. Projektwissen und Spezifikationen liegen im Projekt und reisen mit.
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Wo läuft die Entwicklung, und wer sieht meine Daten?
In deiner Plattform. ALBERT | AI arbeitet im Rechtekontext des Benutzers, schreibt nur im Workspace und nennt vor Änderungen außerhalb das Ziel. Das Sprachmodell trägt ein Administrator ein.