Management Summary: Das nimmst du aus Folge 3 mit

  • Tools machen aus dem Chat einen Mitarbeiter: Eine KI ohne Werkzeuge kann Texte schreiben, aber keine echten Aufgaben erledigen. Erst Tools machen ALBERT | AI zu einem KI-Agenten, der recherchiert, sucht und Dinge erledigt.
  • Über 100 Tools stehen bereit: In agorum core wählst du aus mehr als 100 Werkzeugen, von der Websuche über das Erstellen von Notizen und E-Mails bis zum Auslesen von Kundenakten. Die Auswahl wächst laufend.
  • Die KI wählt selbst das richtige Werkzeug: Bei einer Aufgabe entscheidet der Assistent eigenständig, welches Tool passt, und zeigt jeden Toolaufruf sichtbar an.
  • Gegen Schatten-KI: Wer intern gute, befähigte KI-Assistenten bereitstellt, verhindert, dass Mitarbeitende heimlich zu öffentlichen Diensten auf dem Handy wechseln.
  • Der Mensch bleibt in der Verantwortung: Bei sensiblen Themen bleibt das eigene Urteil unverzichtbar. Der Human in the Loop gehört fest dazu, und E-Mails werden als Entwurf gespeichert, nicht automatisch verschickt.
  • Alles im Rechtekontext und im eigenen Haus: KI-Agenten arbeiten im Berechtigungskontext des Users, die Daten bleiben in der eigenen Infrastruktur.

Am 16. Juli 2026 lief die dritte Folge der kostenfreien Webinarreihe agorum® Campus, moderiert von Annkatrin Göpfert und Heike Oberacker aus der agorum® Academy. Unter dem Titel „Tools, Tools, Tools“ zeigen die beiden live in agorum core, wie ALBERT | AI durch Werkzeuge vom einfachen Chat zum handelnden digitalen Mitarbeiter wird.

Dieser Rückblick fasst die zentralen Inhalte der Session zusammen. Stand: 16. Juli 2026.

Worum geht es in agorum® Campus Folge 3?

Die Kernbotschaft der Folge lautet: Erst Werkzeuge machen aus einer KI einen echten Mitarbeiter. In der zweiten Folge ging es darum, dass nicht das Modell entscheidet, sondern das System, das du benutzt. Danach kommt in der Praxis fast immer die Frage: Ich habe jetzt KI im System, aber was kann sie eigentlich tun? Genau hier setzt Folge 3 an.

Annkatrin Göpfert und Heike Oberacker führen live durch mehrere Demos, vom KI-Chat ohne Werkzeuge über das Anbinden von Tools bis zu KI-Agenten, die im Internet recherchieren, Kundenakten auswerten und Dokumente erstellen. Zur Einordnung, kurz zu agorum®: Das Fundament ist ein Dokumentenmanagementsystem, auf dem die KI sicher und im vollen Rechtekontext für dich arbeitet, mit automatisierten Routinen. Alle Daten bleiben in deiner eigenen Infrastruktur. Das Herzstück ist agorum core, dazu kommt mit ALBERT | AI die KI, die auf diesem Datenfundament aufbaut.

Mitarbeiter am Laptop mit einfachem KI-Chat, der ohne Tools an seine Grenzen stößt

Was kann eine KI ohne Werkzeuge wirklich leisten?

Sie kann Texte formulieren, mehr aber nicht. Genau das zeigte Heike Oberacker zu Beginn mit einem KI-Assistenten, der bewusst ohne Tools eingestellt war. Eine freundliche Terminabsage an einen Lieferanten schrieb er in Sekunden. Das ist der Standard, den viele aus klassischen KI-Chats kennen.

Wo der reine Chat an seine Grenzen stößt

Sobald es um echte Aufgaben ging, kam die KI ohne Werkzeuge nicht weiter. Drei Beispiele aus der Demo:

  • Wetter heute in Stuttgart: keine Antwort, weil kein Zugriff auf aktuelle Daten besteht.
  • Warum geht das nicht? Der Assistent erklärte, ihm fehle eine Anbindung ans Internet und eine Websuchefunktion.
  • Zugriff auf die Kundenakte Roi Industries: ebenfalls kein Zugriff.

Das Fazit war eindeutig. Texten kann die KI hervorragend, aber die wirklich sinnvollen Dinge, die Arbeit abnehmen, gelingen ohne Werkzeuge nicht.

Administrator wählt aus über 100 Tools die passenden Werkzeuge für einen KI-Assistenten aus

Wie bekommt ALBERT | AI seine Werkzeuge?

Über die Einstellungen des KI-Assistenten, die ein Administrator vornimmt. Annkatrin Göpfert zeigte, wie sich Tools hinzufügen lassen. Über den Stift gelangt man schnell in die Einstellungen eines Assistenten, dort lassen sich die Verbindung einrichten, ein Willkommenstext definieren und eben Werkzeuge ergänzen.

Über 100 Tools, fein granular aufgestellt

In agorum core stehen über 100 Tools bereit, und die Anzahl wächst weiter, etwa durch eigene Entwicklungen oder Erweiterungen. Für jede einzelne Fähigkeit gibt es ein eigenes Werkzeug. Ein paar Beispiele aus der Demo:

  • Ein Bild mit OpenAI erstellen oder verändern.
  • Eine Notiz oder eine neue E-Mail erstellen.
  • Auf einer Webseite recherchieren oder Objekte bearbeiten.

Tools über KI hinzufügen

Wer nicht genau weiß, welche Werkzeuge sinnvoll sind, nutzt den Button „Tools über KI hinzufügen“ und beschreibt einfach, welche Tätigkeit der Assistent erledigen soll. Auf den groben Befehl, Notizen und E-Mails erstellen und versenden zu können, fügte die KI passende Werkzeuge automatisch ein. Wichtig bleibt das Testen. Es reicht nicht, als Administrator Werkzeuge einzufügen, man sollte selbst durchspielen, ob das gewünschte Ergebnis herauskommt oder ob Tools fehlen.

Mitarbeitende prüft ein interaktives Widget mit recherchierten Kennzahlen und Diagrammen am Bildschirm

Wie recherchieren KI-Agenten und bereiten Ergebnisse auf?

Indem sie eigenständig die passenden Werkzeuge auswählen und das Ergebnis direkt aufbereiten. Mit einem Assistenten, der über wenige Tools verfügte, darunter Websuche und die aktuelle Uhrzeit, wiederholte Heike Oberacker die Wetterabfrage für Stuttgart. Diesmal rief die KI ein Tool auf und lieferte die aktuelle Antwort.

Aus einer Frage wird ein fertiges Widget

Deutlich komplexer wurde es bei zwei vorbereiteten Aufgaben. Die KI recherchierte die Kernpunkte des EU AI Act und erstellte daraus ein interaktives Widget mit Risikoklassen und den wichtigsten Pflichten für Unternehmen. Für diese Recherche und Aufbereitung würde man von Hand schnell eine halbe bis ganze Stunde brauchen. Ein zweites Beispiel recherchierte aktuelle Studien zur KI-Nutzung in Unternehmen und stellte in einem interaktiven Diagramm dar, welche Branchen bei der KI-Adoption vorne liegen.

Der Mensch bleibt am Steuer

Heike Oberacker betonte bei sensiblen Themen die Bedeutung des Human in the Loop. Die KI liefert ein belastbares Basiswissen, das eigene Prüfen und Vertiefen bleibt Aufgabe des Menschen. Der Assistent wies selbst darauf hin, dass seine Darstellung vereinfacht und keine Rechtsberatung ist.

Vertriebsmitarbeiter prüft eine Kundenakte und einen von der KI erstellten E-Mail-Entwurf

Wie arbeiten KI-Agenten mit deinen Kundendaten?

Sie durchsuchen das System, finden die passenden Objekte und fassen sie zusammen. Das Suchwerkzeug ist dabei zentral. Annkatrin Göpfert ließ die KI die Kundenakte Roi Industries auswerten. Die Akte ist mit NORA | 360° abgebildet, das unter anderem CRM und Projektmanagement mitbringt.

Ein Alltagsbeispiel aus dem Vertrieb

Statt sich manuell durch die Akte zu arbeiten, lieferte die KI die relevanten Informationen sofort. In der Demo waren das eine Verkaufschance mit einem Volumen von 105.000 Euro, ein auslaufender Wartungsvertrag und ein anstehender Vor-Ort-Termin. Der Vertrieb bei agorum® nutzt genau das produktiv. In einem zweiten Prompt bat Annkatrin Göpfert die KI, alles zusammenzufassen und eine Nachfass-Mail an den Geschäftsführer zu schreiben.

E-Mails immer als Entwurf

Die Nachfass-Mail wurde bewusst als Entwurf gespeichert und nicht selbstständig verschickt. Der Mensch entscheidet, was rausgeht. Wichtig ist auch: Die KI ist immer im Kontext deines Users unterwegs und sucht nur, wozu du berechtigt bist.

Mitarbeitende zeigt auf einen Bildschirm mit einem frisch erstellten Dokument im Unternehmensdesign

Was leisten KI-Agenten bei komplexen, mehrstufigen Aufgaben?

Sie kombinieren mehrere Werkzeuge zu einer durchgehenden Aufgabe. Für ihr letztes Beispiel nutzte Heike Oberacker den Albert-Assistenten so, wie ihn Mitarbeitende bei agorum® im Alltag verwenden, mit einer großen Auswahl an Werkzeugen.

Screen Capture, Recherche und Dokument in einem Durchgang

Der Prompt war mehrstufig: den eigenen Bildschirm ansehen, dazu im Internet belastbare Zahlen zur KI-Nutzung im Mittelstand recherchieren, ein interaktives Diagramm erstellen und ein kurzes Fazit-Dokument als Dynamic HTML im agorum-Stil ablegen. Der Screen-Capture zeigte der KI eine geöffnete Notizdatei zum Thema, aus der sie den passenden Rückschluss zog. Anschließend recherchierte sie, prüfte Quellen auf Erreichbarkeit und fand eine Erhebung von Anfang 2025 als belastbare Grundlage.

Weitere Werkzeuge für den Arbeitsalltag

  • Sandbox: ein virtueller Arbeitsplatz, in dem die KI zum Beispiel Präsentationen und Dateien erstellt.
  • Screen Capture: die KI sieht sich den Bildschirm an und wertet aus, was darauf zu sehen ist.
  • Anbindung an gängige Systeme wie Confluence oder Jira, etwa für die Softwareentwicklung oder den After Sales.

Für Admins gibt es zudem einen Debug-Modus. Dort lassen sich der Kontext, der Chatverbrauch und jeder einzelne Toolaufruf im Detail nachvollziehen. Wie ALBERT | AI Skills nutzt, also mitgegebene Anleitungen für wiederkehrende Aufgaben, wird Thema einer künftigen Campus-Folge.

Video: agorum® Campus Folge 3 ansehen

FAQ Häufige Fragen zu KI-Agenten und Tools in agorum core

Zwei Beraterinnen der agorum® Academy im offenen Videogespräch über KI-Agenten für die eigenen Prozesse

Fazit Dein nächster Schritt: KI-Agenten für deine eigenen Prozesse

Die dritte Folge von agorum® Campus hat gezeigt, dass Werkzeuge den Unterschied machen. Aus einem KI-Chat, der nur Texte schreibt, wird ein KI-Agent, der recherchiert, im System sucht, Kundenakten auswertet und Dokumente erstellt, im Rechtekontext und mit Daten, die im eigenen Haus bleiben. Live gezeigt auf der KI-Business-Plattform agorum core.

Drei konkrete Anschluss-Schritte:

  1. Frühere Folgen ansehen: In Folge 2 ging es darum, wie du KI nutzt und die Kontrolle behältst, mit Multi-LLM und greifenden Berechtigungen.
  2. KI datensouverän kennenlernen: Sieh dir an, wie ALBERT | AI im Rechtekontext arbeitet und deine Daten in deiner Infrastruktur bleiben.
  3. Kostenfreies Auftaktgespräch: In rund einer halben Stunde und ohne Verkaufsdruck schauen Annkatrin Göpfert und Heike Oberacker mit dir auf deine echten Aufgaben und Prozesse. Vereinbare jetzt deinen Termin.
Bitmi