17 Millionen Menschen in Deutschland arbeiten täglich an einem Büroarbeitsplatz und damit wohl zu 99,9% am PC. Dabei wird das Potential, dass unsere Rechner besitzen nur in den wenigsten Fällen voll ausgenutzt. Eine Binsenweisheit verlautet ja, dass der Computer vor dem man sitzt grundsätzlich dumm ist und nur das tut was man ihm sagt. Und je nachdem wie man es sagt, macht er es gut oder weniger gut.
Mit intelligenter Software kann man die Rechner aber dazu bringen, vieles im Hintergrund so zu organisieren, dass es einem das (Arbeits-)Leben erleichtert und wesentlich effizienter macht, das freut den Arbeitnehmer und den Arbeitgeber. Das Zauberwort dafür lautet: Dokumentenmanagement mit Workflows!
Was ist ein Workflow eigentlich? Wikipedia meint dazu:
“Ein Arbeitsfluss (englisch: workflow) ist eine inhaltlich abgeschlossene, zeitlich und sachlogisch zusammenhängende Folge von Funktionen, die zur Bearbeitung eines betriebswirtschaftlich relevanten Objektes notwendig sind und deren Funktionsübergänge von einem Informationssystem gesteuert werden.”
So ein “Informationssystem” ist zum Beispiel unser Open Source Dokumentenmanagement-System agorum® core. Damit automatisieren wir über Workflows verschiedenste Prozesse wie z.B. die Rechnungsbearbeitung, die Digitalisierung von Papierpost und deren Durchlauf durch das Unternehmen, die Anlage von Verzeichnissen in einer elektronischen Kundenakte und wir organisieren damit sogar unseren Vertrieb.
Der Vorteil liegt auf der Hand, ein per Dokumentenmanagement-System organisierter Workflow verursacht weniger Fehler als ein Mensch und vor allem er vergisst nichts! Nichts vergessen ist dabei in mehrfacher Hinsicht gemeint. Denn ein Workflow vergisst keine Termine, vergisst keine Informationen die einmal eigegeben wurden, er vergisst keine Urlaubszeiten und er merkt es sogar wenn z.B. wegen Krankheit eine Aufgabe liegen bleibt.
Wie das funktioniert, das erkläre ich Ihnen gerne:
Nehmen wir als Beispiel die in jedem Unternehmen typische Situation einer Rechnungsfreigabe. Um es etwas komplizierter zu machen, verwenden wir in dem Beispiel eine Lieferantenrechnung mit mehreren Posten, die von verschiedenen Mitarbeitern bestellt und von daher auch von jedem einzelnen geprüft werden müssen. Die Rechnung wird eingescannt, mit dem agorum® DocForm-Modul digitalisiert und in den Rechungsprüfungs-Workflow geleitet. Der Workflow erkennt an den erfassten Bestellnummern die Auslöser der Bestellung und meldet diesen, dass eine Rechnung eingegangen ist. Jeder kann sich nun diesen Rechnungsworkflow auf den Bildschirm holen, die Rechnung prüfen und gegebenenfalls freigeben.
Es ist nicht möglich, dass die Rechnung in einem Papierstapel untergeht und vergessen wird, denn der Workflow hat auch das Zahlungsziel, bzw. die Skontofrist erfasst (sollte Ihr Unternehmen die Geschäftspolitik verfolgen, dass Rechnungen grundsätzlich erst einmal drei Monate liegen bleiben, liese sich natürlich auch das einstellen), sollte nun ein Mitarbeiter schludrig oder aber auch einmal krank sein und die Rechnung bleibt liegen, schlägt der Workflow ab einem bestimmten Zeitpunkt Alarm und benachrichtigt über eine Mitteilung beispielsweise den Vorgesetzten, der dann entweder den Kollegen zurechtweisen kann oder im Krankheitsfall selbst die Rechnung prüfen kann. Alle für die Prüfung notwendigen Informationen, erhält er in der Übersicht des geöffneten Workflows: Die Dokumentation der bereits durchgeführten Schritte sowie alle dazugehörigen E-Mails, Dokumente, Adressdaten und Notizen. Alle relevanten Informationen zu dem Vorgang sind übersichtlich aufgelistet und direkt verlinkt.
Somit bleibt nichts liegen, was termingerecht erledigt werden muss und nichts kann übersehen oder vergessen werden. Das ist aber nur ein Beispiel für einen Workflow, es gibt noch viele andere Möglichkeiten, Dokumente, Informationen und Aufgaben mit einem Workflow effizient durch das Unternehmen zu schleusen.



























